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Disaster: Day of Crisis
Disaster: Day of Crisis
 
Herausgeber:    Nintendo
Entwickler:    Nintendo
Genre:    Action
Multiplayer:    Nein
empf. Alter:    ab 16 Jahren
Plattformen:  Wii
 
Jaja, der Coregamer hat es mit der Wii nicht leicht. In letzter Zeit wurde Nintendos neueste Wunderkonsole immer mehr durch anspruchslose Casual Games und einer schwachen Third Party-Unterstützung geprägt. Hier und da blitzten vielleicht grandiose Perlen auf, aber im Grunde befinden sich die Nintendo Fanboys auf einer nicht endenden Durststrecke. Nun sollen brachiale Naturkatastrophen, erbarmungslose Terroristen und waschechte Helden für frischen Wind in der Nintendowüste sorgen. Nur was verbirgt sich hinter dem epischen Namen Disaster: Day of Crisis. Kommt Big N wieder zu alter Stärke oder geht der Rüttel-Schüttel-Wahn weiter?
 
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Ray ist das Paradebeispiel eines Musteramerikaners. Ein Ex - Marine, der beim Katastrophenschutz arbeitet und hilflosen Bürgern das Leben rettet. Aber auch Helden haben einmal einen beschissenen Tag. Ihr wisst schon, so einen Tag, an dem argwöhnische Terroristen mit Atomwaffen herumspielen, Naturkatastrophen die Stadt verwüsten und man der Schwester des besten verstorbenen Freundes beweisen muss, nicht der Killer ihres Bruders zu sein. Das hat doch jeder schon mal erlebt, vielleicht nicht im realen Leben, aber dafür in bekloppten B-Movies der Marke Steven Segal & Chuck Norris. Disaster: Day of Crisis kommt mit genau dem gleichen deftigen Flair von Pathos, haarsträubender Handlung und ausgelutschten Klischees daher. Und ehrlich gesagt tut das richtig gut. Mal wieder eine sinnfreie Handlung zu erleben, die sich jede Sekunde bierernst nimmt, ist wunderbar trashig. Durchgehend spürt man den Geist der 80er, 90er Jahre Actionstreifen, welcher einen unverwechselbaren Retro-Charme versprüht.
 
 
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One hell of a day
So schnauft, schwitzt und kämpft ihr euch durch die Welt von Day of Crisis. Mal per pedes, mal mit Karre, mal unter Wasser. Prinzipiell lässt sich das Spiel in 3 Parts unterteilen. Hauptsächlich lauft ihr durch zerstörte Städte, rettet ein paar Passanten vor dem sicheren Tod und folgt dem streng linearen Handlungsverlauf. Dabei gilt es diverse Minispiele, wie auch mal mehr mal weniger anspruchsvolle Sprungpassagen zu bewältigen. Das Retten der Passanten fällt recht abwechslungsreich aus. Jeder von ihnen hat verschiedene Bedürfnisse. Entweder sie benötigen nur ein Medikit, oder ihr müsst sie von einem gefährlichen Platz in Sicherheit bringen. Bei ganz dramatischen Szenen beweist ihr euch sogar als Quasi-Rettungsschwimmer und führt eine Herzmassage samt Mund zu Mund Beatmung durch. Hierbei presst ihr im richtigen Takt die Fernbedienung hinunter und drückt den A - Knopf im perfekten Timing. Neben dem barmherzigen Samariter, mimt ihr auch einen waschechten Actionstar. Dabei springt das Spiel in die Egoperspektive und ihr ballert in guter Light-Gun-Shooter Manier alles nieder, was sich bewegt. Die ordentliche Auswahl von 3 Knarren sorgt dann auch noch für ein bisschen Abwechslung und einer kleinen Priese Taktik. Der Handlungsverlauf der Gegner mag recht schnell durchschaut sein, aber trotzdem fordern euch die Actionpassagen mit einem angenehmen Schwierigkeitsgrad. Zu guter Letzt meistert ihr diverse Fahrsequenzen. Hierbei stöpselt ihr den Nunchuck ab und haltet die Remote quer. Es macht vielleicht Laune durch die Gegend zu tuckern, aber nur selten kommt ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl zustande. Ebenfalls ist die Herumkurverei einen Tick zu einfach ausgefallen, dadurch habt ihr nur selten das Gefühl einer richtigen Bedrohung ausgesetzt zu sein.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 75%
Sound 83%
Gameplay 84%
Motivation 80%
So testen wir
 
 
 
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